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Workflow-Tipp: Facebook Titelbild richtig einbinden & platzieren

Maximilian Hartmann, PROJEKTLEITER FILM & VIDEO

Facebook-Titelbilder optimal zu integrieren ist eine Sache für sich: die Dateigröße spielt dabei eine wichtige Rolle, damit bei der Kompression durch Facebook keine hässlichen Artefakte entstehen, und auch die verschiedenen Formate und Bildschirmgrößen der unterschiedlichen Endgeräte und damit verbundenen Darstellungen von Fan Pages sorgen immer wieder dafür, das Inhalte beschnitten, unlesbar oder schlicht unschön dargestellt werden. Das lässt sich nicht immer vermeiden, doch es gibt zumindest einen sehr guten Workflow, das Cover (oder auch Titelbild) der Page sowohl für die mobile als auch die Desktopansicht optimiert anzuzeigen.

Alles beginnt mit der richtigen Größe: ideal sind die Maße 851x315 Pixel. Das ist die Größe des Titelbildes wie es in der Desktopversion angezeigt wird. Hier hat man in der aktuellen Seitendarstellung von Facebook kein Problem, da kein Profilbild oder sonstige Informationen mehr ins Bild reinragen. Im Prinzip ist hier also der ganze Inhalt zu sehen. Wenn man, wie im Businesskontext oft üblich, neben Visuellem auch Text bzw. Inhalt transportieren will, wäre es gut, darauf zu achten, dass dieser innerhalb von 640 Pixel Breite im Bild platziert wird - denn das ist die Breite des mobilen Titelbildes in den Apps für iOs und Android. Soweit so gut.

Der eigentliche Workflow-Tipp kommt aber jetzt: wir empfehlen, die Titelbilder mobil zu ändern, idealerweise in der "Facebook Seiten"-App. Denn lädt man hier das neue Titelbild mit den Desktopmaßen hoch, kann man vor der endgültigen Veröffentlichung die Position und damit den mobil sichtbaren, 640 Pixel breiten Bereich durch Verschieben definieren. Es ist dann also ganz einfach, den für die mobile Anzeige relevanten Bereich auszuwählen - ganz gleich, ob dieser links, rechts oder mittig im Bild ist.
Wenn sich jetzt noch jemand fragt, ob das überhaupt nötig und nicht am Ende egal ist: der Anteil mobiler Nutzer von Facebook lag 2017 bei 73,7 Prozent (Quelle: Statista).